Bei der Jahreshauptversammlung am 14. Mai 2011 wurde die Broschüre "Ökologisch Wirtschaften!" Eine Zwischenbilanz den anwesenden Mitgliedern vorgestellt. Die etwas andere Chronik, die im Laufe des vergangenen Jahres entstanden ist, erzählt die Geschichte des Vereins durch zahlreiche sehr persönliche Interviews mit Vereinsmitgliedern, Kritikern und Begleitern. Die verschiedenen Perspektiven auf die Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte und damit auch auf ein Stück Pellwormer Inselgeschichte machen das Lesen zu einer spannenden Zeitreise,...

Die Insel Pellworm mit dem Arbeitskreis "Regenerative Energien" hat bei der diesjährigen Energieolympiade des Landes Schleswig-Holstein den 1. Platz und eine Goldmedaillie gewonnen. Die Auszeichung ist mit einem Preisgeld von 30.000 € verbunden, welches zweckgebunden für weitere Vorhaben im Bereich "Energie". Mit dem von der Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit den Gutachtern von synergieKomm und von der Gemeindevertretung verabschiedeten Masterplan für die Jahre 2010 - 2020 hat Pellworm erneute seine führende Rolle beim sinnvollen Einsatz und Ausbau von regenerativen Energien und Energieeffizienz bewiesen.

Am 24.4.2010 fand die diesjhährige Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Nach einem Bericht des Vorsitzenden Hannes Lorenzen folgten nach Entlastung des VorstandesWahlen zum ersten Vorsitzenden, dem Schriftführer sowie dem 1. Beisitzer. Hannes Lorenzen, Uwe Kurzke und Mathias Jensen wurden wiedergewählt.
Seit dem 1. Januar 2010 ist Pellworm offiziel gentechnikfreie Region! 62 Inselbauern unterzeichneten eine Selbtverpflichtungserklärung in der sie zusichern, kein gentechnisch verändertes Saatgut einzusetzen. Den Anstoß für diese Initiative gab Ökologisch Wirtschaften e.V.
Und das schreibt die Tageszeitung "die taz" dazu: Damit kann man werben (pdf)
Auch die "Financial Times Deutschland" berichtet über das Thema:
Wie Pellworm den Gen-Verzicht vermarktet (pdf)
Ein Energiekonzept für Pellworm
Die Anfänge
Die Nutzung regenerativer Energien hat auf Pellworm eine lange Tradition. In früheren Jahrhunderten gab es auf der Insel zahlreiche Windmühlen, die zur Kornverarbeitung genutzt wurden. Zwischen 1924 und 27 erfolgte der Bau einer Elektro-Windkraftanlage von Fa. Friedrich Köster, Heide: Mast 10 10-12 m, Rotor 24 Blätter, Adler Turbine, bereit damals mit einer Batteriespeicherung ausgerüstet. Mit elektrischem Strom versorgt wurden einige Häuser rund um den Hafen der Insel am Tammensiel.